Medienorientierung zur Lange Nacht der Museen, Berlin Samstag, 28. August 2004 Pressevorstellung am Dienstag, 24. August 2003 11 Uhr, Bauhaus Archiv

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Die Hamburger von Marcella Lassen sind in der Lange Nacht der Museen am >Tatort<, im McDonald´s Restaurant in Berlin, am Bahnhof Zoo sowie Kurfürstendamm 34, zu sehen. Ein Katalog, 30 Seiten, 47 Farbabbildungen, liegt vor und ist für EUR 15.— erhältlich.





MARCELLA LASSEN – HAMBURGER ART™


Marcella Lassen, Künstlerin aus den U.S.A, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Europa. Sie absolvierte ihr Studium der Kunstgeschichte sowie auch der Bildenden Kunst an der University of Southern California in Los Angeles sowie an der Universität Wien und der Akademie der Angewandten Kunst in Wien. Es folgte eine abgeschlossene Ausbildung als Porzellan- und Keramik Restauratorin in München, sowie ein Abschluss an der Kunst Akademie Brüssel in der Meisterklasse für Monumentalmalerei.

Die Ausstellungstätigkeit begann 1988. Einzelausstellungen sowie Ausstellungsbeteiligungen haben stattgefunden am Europäischen Parlament in Brüssel, Gallery Passage 44, ART PROM 97, Salon International in Valencia und Nancy, u.v.a. Sie ist Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstler.

Das Thema der ersten globalen Ikone, der Hamburger, wurde erst nach einem längeren Prozess zum Inhalt ihrer künstlerischen Arbeit. Die Beschäftigung mit dem breiten Spektrum an inhaltlichen sowie formalen Darstellungsmöglichkeiten entwickelte sich langsam aber konsequent zu einem stetig anwachsendem Werk.

Marcella Lassen lebt und arbeitet am Bodensee.


HAMBURGER ART™

Was ist Hamburger Art? Hamburger Art ist die Erkenntnis, dass einer der alltäglichsten Gegenstände unserer Welt zwischenzeitlich zur Ikone der Globalisierung avanciert und bis in die entlegensten Winkel des Erdballs vorgedrungen ist. Und weil die Kunst auch unwillkürlich das aufgreift, was unverkennbar im Zeitgeschehen verankert ist, ist der Hamburger zum Kunstthema geworden.

Die Umsetzung des Hamburgers zur Kunst von Marcella Lassen geschieht inhaltlich sowie auch formal. Mal ironisch, mal nachdenklich, dann wieder kritisch, mitunter leidenschaftlich, oder aber distanziert, setzt sie sich mit den geheimen Wünschen der Esser, den Blüten des Konsums und mit den politisch-sozialen Implikationen des weltweit standardisierten Produkts auseinander.

Das Spektrum reicht von großen farbintensiven, popigen und plakativen Arbeiten bis hin zu fein strukturierten Gouachen im kleinen Format. Große Bildformate dieses einfachen Brötchens mit Füllung erarbeitet sie in unterschiedlichsten Techniken, von farbigen Kreiden über Ölpastelle bis hin zur Enkaustik Malerei.

Marcella Lassen spielt die Formen und Inhalte dieser globalen Ikone durch und deutet sie konsequent aus. Wie stark sich der Hamburger in unser kollektiven Bewusstsein eingegraben; wie reich und mannigfaltig er inzwischen mit Assoziationen befrachtet ist, das macht ihre Arbeit eindrücklich deutlich.

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